Bürgerinfo - Stadt Schmalkalden
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Beschlussvorschlag: Der Stadtrat der Stadt Schmalkalden beschließt:
Begründung:
Die kommunale Wärmeplanung stellt ein zentrales strategisches Instrument zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen, treibhausgasneutralen und wirtschaftlichen Wärmeversorgung dar. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Zielsetzung der Treibhausgasneutralität bis 2045 und der hohen Bedeutung des Wärmesektors – dieser verursacht einen wesentlichen Anteil des Endenergieverbrauchs - ergibt sich ein erheblicher Handlungsdruck für Kommunen. Der vorliegende Wärmeplan liefert erstmals eine systematische, datenbasierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Ausgestaltung der Wärmeversorgung in Schmalkalden und zeigt konkrete Handlungsoptionen auf.
2. Beteiligte Akteure Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung erfolgte unter enger Einbindung relevanter Akteure:
Diese Akteursbeteiligung gewährleistet eine hohe Umsetzbarkeit der entwickelten Maßnahmen und stärkt die Grundlage für zukünftige Kooperationen.
3. Ergebnisse der Bestandsanalyse Die Bestandsanalyse zeigt:
Zugleich bestehen strukturelle Herausforderungen:
4. Ergebnisse der Potenzialanalyse Die Analyse identifiziert ein breites Spektrum an Potenzialen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung:
Zusätzlich bestehen erhebliche Potenziale zur Reduktion des Wärmebedarfs durch energetische Sanierung.
5. Zielszenario und Transformationspfad Das entwickelte Zielszenario beschreibt die Transformation der Wärmeversorgung bis 2045:
Dabei sind insbesondere folgende Anforderungen zu berücksichtigen:
6. Eignungs- und Fokusgebiete Im Rahmen der Planung wurden Gebiete identifiziert, die sich besonders eignen für:
Zusätzlich wurden Fokusgebiete definiert, in denen eine prioritäre Umsetzung sinnvoll ist. Diese bieten:
7. Konkrete Maßnahmen und nächste Schritte (Kernpunkt) Aus der Wärmeplanung ergeben sich klare, priorisierte Handlungsschritte: Kurzfristig:
Mittelfristig:
Langfristig:
Insgesamt wurden mehrere priorisierte Maßnahmen identifiziert, die als Startpunkt der Umsetzung dienen.
8. Strategische Einordnung Die kommunale Wärmeplanung ist kein statisches Konzept, sondern ein dauerhafter Steuerungs- und Entwicklungsprozess. Sie schafft eine belastbare Grundlage für zukünftige kommunale Entscheidungen in den Bereichen Stadtentwicklung, Energieinfrastruktur, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz. Gleichzeitig dient sie als Orientierungsrahmen für private Investitionsentscheidungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen.
Sie ermöglicht:
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