- Herr Liebaug wurde von zwei Bürgern darauf angesprochen, dass in der Weidebrunner Gasse die Aufzeichnung (Pflasterung) der Parkflächen äußerst schwer zu erkennen ist, insbesondere bei Regen, weshalb die Linie überfahren werde. Er fragt die Möglichkeit an, entweder die Markierung sichtbarer zu machen oder alternativ eine mildere Bestrafung vorzusehen.
Laut Herrn Riedl wurde die Art der Kennzeichnung im Rahmen der dortigen grundsätzlichen städtebaulichen Entwicklung durch den Stadtrat beschlossen. Dass diverse Nutzer der Parkoptionen Probleme haben, die Begrenzungen zu erkennen, ist bereits aufgefallen. Der Bußgeldkatalog ist festgelegt und sieht kein alternatives, niedrigeres Bußgeld vor.
Es ist geplant, relativ zeitnah nach Ende der winterlichen Witterung eine nochmalige Begehung vorzunehmen. Ein erneuter „Schilderwald“ ist jedoch nicht angedacht und war in der städtebaulich relevanten Herrichtung auch nicht Ziel. Es kommen moderate Mittel (wie z.B. die in der Auer Gasse verwendeten Metall-Punkte) zur besser ersichtlichen Abgrenzung in Betracht.
- Außerdem interessiert Herrn Liebaug, was mit dem Waldweg ins Roßbach passierte, der – nachdem er in 2025 für viel Geld und mit viel Aufwand hergestellt wurde – komplett zerstört und nicht mehr vorhanden ist.
Der Bürgermeister hat über diesen konkreten Fall noch keine Kenntnis. Aufgrund der Zuständigkeit des Sachgebiets Liegenschaften und Forsten bittet er den Kämmerer, die Anfrage mitzunehmen und zeitnah nachhaken zu lassen.
Laut Herrn Kaminski wird der Sachverhalt zerstörter Waldwege häufiger beobachtet, weil vermehrt Abfahrten in der nicht frostfreien/trockenen Jahreszeit erfolgen. Grundsätzlich sind die Wege letztendlich wiederherzustellen, weshalb in einigen Fällen auch Verfahren laufen.
- Herr Amborn in Funktion als Ortsteilbürgermeister Wernshausen informiert über einen für den 18.04.2026 geplanten Besuch in der Partnergemeinde Haunetal, als Gegenbesuch zum gemeinsamen Chortreffen im vergangenen Jahr in Wernshausen.
Seine „verkehrs- und kostenpolitische Randnotiz“ dazu ist das vorliegende Angebot eines hiesigen Busunternehmens, welches sich für 2 Busse auf 2.400 € beläuft. Vergleichsangebote werden noch eingeholt, bewegen sich erfahrungsgemäß jedoch in vergleichbarer Größenordnung.
Die Mitarbeiterin aus Haunetal, die die diesjährige Zusammenkunft organisiert, hatte daraufhin ein Haunetaler Busunternehmen um ein Angebot gebeten, welches sich auf 950 € pro Bus beläuft (inklusive der beiden Leerfahrten zur Abholung bzw. nach Rückfahrt der Wernshäuser).
Das zeigt ein Problem, was inzwischen an vielen Stellen auftritt: Mobilität für Vereine, Schulen und Ehrenamt wird zunehmend zur Kostenfrage, was Gemeinschaft, Begegnung und kulturellen Austausch erschwert.
Herrn Amborn war es wichtig, das Thema heute anzusprechen, auch hinsichtlich einer möglichen eigenen städtischen Beförderungsstrategie in Bezug auf Schulen, Kitas, Vereine und Co.
Weitere Wortmeldungen gibt es nicht. Frau Kühn schließt die öffentliche Sitzung um 20:57 Uhr.