Bürgerinfo - Stadt Schmalkalden

Auszug - Einwohnerfragestunde  

 
 
Sitzung des Ortsteilrates Wernshausen
TOP: Ö 5
Gremium: Ortsteilrat Wernshausen
Datum: Mi, 24.09.2025 Status: öffentlich
Zeit: 18:02 - 20:02
Raum: Bürgerhaus "Werra-Aue"
Ort:

Herr Amborn erläutert eingangs das Prozedere einer Einwohnerfragestunde.

 

       Johanna Coburger aus Wernshausen erfragt, wie es mit dem Friedhof Wernshausen weitergehen wird. Wann greift die neue Friedhofsgebührensatzung? Wann werden die Fischer-Ehrengräber restauriert?

 

Der Erste Beigeordnete führt aus, dass die neue Friedhofsgebührensatzung noch in diesem Jahr in den Stadtrat eingebracht wird. Danach kann das weitere Vorgehen in der sehr kostenintensiven Sanierung der Ehrengräber diskutiert werden, zumal die neue Friedhofssatzung, welche ebenfalls noch in diesem Jahr in den Stadtrat eingebracht werden soll, auch veränderte Regelungen in der Grabgestaltung mit sich bringt.

 

Weiterhin möchte Frau Coburger wissen, wie es um das Rathausgebäude in Wernshausen steht. Herr Zimmermann weiß um die aktuelle Verfassung des Gebäudes, welche sich zumindest im Rahmen der Elektroinstallation in desolatem Zustand befindet. Es ist aber wenig sinnvoll, eine nötige Elektro-Komplettsanierung durchzuführen und die an sich ebenfalls notwendige Kernsanierung des Gebäudes später zu planen. So ist vorgesehen, nach der nun beauftragten Quartiersplanung und der Verfassung eines durchdachten Nutzungskonzeptes eine Kernsanierung durchzuführen. Bis dahin ist der aktuelle Zustand bleibend. In der Meldebehörde sollen Bürger-Koffer angeschafft werden, welche flexibel eingesetzt werden können. Damit würde auch die Möglichkeit bestehen, Sprechstunden des Bürgerbüros ohne zwingende elektronische Anbindung anzubieten.

 

       Christian Bechmann aus Wernshausen gibt die Anregung, die Fischer-Ehrengräber in die Festivitäten rund um den Deutschen Flößertag 2026 zu integrieren. Zudem zeigt er sich erfreut, dass der Grundstücksankauf südlich des Bahnhofsgebäudes zustande kommt und wünscht sich eine zeitnahe Planung des Mehrgenerationenspielplatzes. Als weiteren Punkt regt er den barrierefreien Zugang zur Kirche an.

 

       Ernst-Otto Kolbe aus Wernshausen bemängelt, dass das Pumphäuschen der Papierfabrik an der Bahnunterführung im Karrenweg die Luft im Ort verpestet. Außerdem sieht er problematisch, dass im Teil des Karrenweges von der Unterführung bis zur „Werra-Aue“ kein Gehweg vorhanden ist. Letzteren Sachverhalt wird der Erste Beigeordnete mitnehmen.

 

       Matthias Waitz aus Helmers erkundigt sich nach der Umsetzung einer Tempo-„30“-Zone in der Ortsdurchfahrt Helmers. Hier gibt es laut Herrn Zimmermann keine neuen Erkenntnisse. Die Entscheidung obliegt dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, da es sich um eine Landesstraße handelt. Sowohl die Stadtverwaltung als auch der Ortsteilrat haben eine Befürwortung dessen signalisiert.

 

       Uwe Reum aus Wernshausen bemängelt zum wiederholten Male, dass für Wernshausen keine generelle Entwicklungsplanung besteht.

 

Bernd Erbe aus Wernshausen sieht eine Laterne am Scheitelpunkt der Roßdorfer Straße in Richtung Ortseingang als notwendig an. Drei Vereine haben in diesem Bereich ihre Domizile und vermieten diese auch an privat. Der Fußweg nach Hause gestaltet sich jedoch auf der unbeleuchteten Landesstraße als riskant.

 

 Diesen Wunsch kann der Erste Beigeordnete leider ebenfalls nur mitnehmen – der Stadt Schmalkalden fehlt die Zuständigkeit und Ermächtigung, eine Straßenlaterne an einer Landesstraße aufzustellen.

 

       Christian Bechmann aus Wernshausen erfragt weiterhin, inwieweit Wernshausen durch den SÜDLINK-Bau belastet wird. Bislang ist der Stadtverwaltung nichts bekannt, fest steht jedoch, dass die Umsetzung „so gut wie besiegelt“ ist.

 

       Ute Reder aus Niederschmalkalden erfragt, ob eine Sperrung der L 1026 im Abschnitt Helmers – Georgenzell im Frühjahr bekannt ist. Herrn Amborn ist eine Maßnahme der GEWAS bekannt, wonach ggf. eine einspurige Sperrung ausreichend ist. Nichtsdestotrotz gibt es immer eine Absprache aller Sperrungen auf Kreisebene.

 

       Silke Jäger aus Niederschmalkalden gibt die Anregung, eventuell übergebliebene Mittel des Gewerbegebietes „An der B 19“ dem Ort Niederschmalkalden zugutekommen zu lassen. Das kann der Erste Beigeordnete bestätigen.

 

Weitere Wortmeldungen gibt es nicht.